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Füllungsinformation

Das Füllungsmaterial schließt das Loch im Zahn.

Die Ursache ist meist Karies. Solche Defekte müssen vom Zahnarzt behandelt werden, da kariöse Zähne nicht von alleine heilen, sondern zu Entzündungen und Schmerzen führen. Außerdem ist Karies ein Versteck für Bakterien, die sich im Mund ausbreiten und übertragen werden können. Auch von Milchzähnen auf bleibende Zähne, oder von Mutter/ Vater auf das Kind.

Die Zahnbehandlung erfolgt mit äußerster Vorsicht unter Schonung der wertvollen Zahnsubstanz.
Wie Sie aus den vielen Zeitungsberichten und Fernsehsendungen sicher wissen, ist Amalgam als Füllungswerkstoff umstritten.
Aber auch Kunststoffe sind wegen ihrem leichten Allergiepotential nicht ohne Problematik, aber am Zahnhartsubstanz schonendsten. Besser verträglich ist in diesem Falle eine Keramikfüllung.
Am besten verträglich und am dauerhaftesten ist immer noch die „ gute alte Goldfüllung“.

Der Füllstoff sollte von Patient und Zahnarzt zusammen immer individuell ausgewählt werden.
Zahnfarbene Füllstoffe:


Glasionomer-Zement.
Dieser Füllstoff eignet sich für Milchzahnfüllungen und als Übergangslösung für Erwachsene. Er hat eine gute Bioverträglichkeit und schützt die Zähne durch Fluoridabgabe.

Kompomer:

Dieser Füllstoff ist eine Kombination aus Kunststoff und Glasionomer-Zement. Er hat ein natürliches Aussehen, ist härter als Zement und haftet nach Lichthärtung am Zahn. Bei großen Defekten an kaudruckbelasteten Zähnen ist die Haltbarkeit aber zeitlich begrenzt und deshalb ist dieser Füllstoff im Seitenzahnbereich bei Erwachsenen keine echte Amalgamalternative. Allergien sind möglich. Für Milchzahnfüllungen und Zahnhalsfüllungen ist dieser Füllstoff ideal.

Komposit:
Dieser Füllstoff besteht meist aus 60-70% besonders harter Glas- und Quarzteilchen und zu 30-40% aus Kunststoffen. Die Füllung haftet nach Lichthärtung über einen speziellen Kleber am Zahn.
Wir verwenden eine hochwertige Kompositfüllung, bei der die mögliche Materialschrumpfung beim Härten durch eine Schichttechnik ausgeglichen wird. Dieser Füllstoff bietet unter den plastischen Füllungen die beste zahnfarbene Ästhetik und Härte. Er verfügt über eine gute Bioverträglichkeit. Allergien sind möglich, aber sehr selten. Ein großer Vorteil dieser Füllung ist die schonung der Zahnsubstanz beim Verarbeiten und die Reparierbarkeit. Aufgrund des hohen Aufwandes beim Verarbeiten dieser Füllung im Seitenzahnbereich, ist eine Erstattung durch die gesetzliche Krankenkasse nur bei nachgewiesener Amalgamallergie oder Niereninsuffizienz möglich. Die Kosten für eine „normale Füllung“ werden allerdings angerechnet.


Amalgam ist eine Mischung aus Quecksilber mit anderen Metallen (Silber, Zinn und Kupfer). Die Zahnmedizin verwendet es seit ungefähr 150 Jahren; lange Zeit war es das am häufigsten verwendete Füllungsmaterial weltweit.
"Amalgam trägt messbar zur Quecksilberbelastung im Menschen bei", bestätigt inzwischen das Berliner Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Eine gesundheitliche Gefährdung ist trotz zahlreicher kritischer Untersuchungen nach dem Stand der Wissenschaft allerdings nur in Ausnahmefällen zu erwarten. Die Quecksilberfreisetzung aus Amalgam erreicht auch bei zahlreichen großflächigen Füllungen nur einen Bruchteil der mittleren täglichen Quecksilberbelastung aus Wasser, Nahrung (vor allem Fisch) und Atemluft (20 Mikrogramm pro Tag). Das Hin und Her in der Amalgamdiskussion hat alle Beteiligten - Patienten, Zahnärzte und Behörden stark verunsichert. In den USA beispielsweise gibt es keine Einschränkungen für diesen Füllstoff. Aus wissenschaftlich-medizinischer Sicht sehen viele keinen Grund für einen Verzicht auf Amalgam, denn trotz intensiver Forschung und anderslautender Werbung ist es noch nicht gelungen, einen völlig gleichwertigen Ersatz zu finden. In anderen Staaten wird Amalgam gar nicht mehr eingesetzt. In Deutschland gibt es Empfehlungen , Amalgam bei Kindern, Schwangeren und Patienten mit Niereninsuffizienz nicht einzusetzen.
Allen anderen Füllungsmaterialien ist gemeinsam, dass die Verarbeitung viel aufwendiger und damit teurer ist als die von Amalgam. Die Krankenkassen übernehmen diese Mehrkosten nur in Einzelfällen (bei Niereninsuffizienz oder einer nachgewiesenen Amalgamallergie). Die Differenz zur Kunststofffüllung müssen Sie selbst tragen.

Patienten, die das Bestreben haben alte Quecksilberfüllungen gegen moderne Materialien austauschen zu lassen, bieten wir entsprechende Sicherheitsvorkehrungen bei der Amalgamentfernung. Zudem sollten Sie sich vorab auch über eine mögliche Amalgamausleitung informieren. Dabei wird das im Körper abgelagerte Quecksilber mit überwiegend homöopathischen Mitteln ausgeleitet, da dies Körperregulationen beeinträchtigen kann.


Individuell gefertigte Einlagefüllungen (Inlays) aus dem Labor
Der Vorteil besteht in der langen Haltbarkeit, der optimalen Randständigkeit und der hohen Belastbarkeit.
Hier gibt es wieder verschiedene Möglichkeiten je nach Anspruch und finanziellen Möglichkeiten.

Die Goldfüllung ist für Sicherheitsfans und hat sich seit Jahrzehnten/Jahrhunderten bewährt. Diese Art der Füllung ist optimal für die Versorgung größerer Schäden im Seitenzahnbereich, auch bei besonderen ästhetischen Ansprüchen oder für die Füllungsversorgung von Allergikern.

Die Keramikfüllung ist für besondere ästhetische Ansprüche und wehrt Bakterien aufgrund der gebrannten Oberfläche am sichersten ab. Ein Allergiepotential besteht aber im Einkleben der Füllung.

Einlagefüllungen sind keine Kassenleistung. Die Kosten für eine Amalgamfüllung wird angerechnet.


Wir informieren – Sie entscheiden!                     Teilen Sie uns Ihre Wünsche mit!